Das Bayerische Ärzteblatt ist das Informationsmedium Nummer eins für Ärzte in Bayern. Es richtet sich zehn Mal jährlich an über 72.000 Ärzte und ist und bleibt damit das Leitmedium der Branche, das diesen Personenkreis in seiner Gesamtheit erreicht. Durch die Mehrfachnutzung des Magazins kommt das Bayerische Ärzteblatt bei rund 100.000 Leser pro Ausgabe an. Etwa 40 Prozent der Leser archivieren die Ausgaben oder heben das Heft zumindest einige Zeit auf. Im Rahmen einer Umfrage bewerteten über 50 Prozent der Befragten das neue Erscheinungsbild des Titels mit gut oder sehr gut (Quelle: facit Marketingforschung München – Mai 2007).
Das Bayerische Ärzteblatt versteht sich als das Mitgliedermagazin der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) und veröffentlicht auch amtliche Mitteilungen. In seiner Rubrik „BLÄK informiert“ publiziert das Bayerische Ärzteblatt Aktivitäten der Selbstverwaltungskörperschaft BLÄK. Hier erhalten die Leser Informationen über Projekte, politische Vorhaben sowie Gesetze und Regelungen, die ihre ärztliche Tätigkeit betreffen. Auch im Jahr 2011 setzt die Medizinredaktion des Bayerischen Ärzteblattes die Serie „Neues aus ...“ im medizinischen Titelthema fort. Namhafte Autoren schreiben darin über relevante Entwicklungen der vergangenen fünf Jahre ihres Fachs bzw. Schwerpunkts immer mit Blick auf die klinische Relevanz. Die Update-Beiträge sind verbunden mit Fortbildungsfragen und der Möglichkeit, für die Leser online CME-Punkte in jeder Heftausgabe zu erwerben. Durchschnittlich 2.500 bis 3.000 Leser nehmen diese Möglichkeit pro Ausgabe wahr.
Der aktuelle Stellenmarkt ist eine der wichtigsten Jobbörsen in Bayern und das große Angebot an Kleinanzeigen (Praxisräume, Praxisabgabe, Praxissuche etc.) sorgt nicht nur für eine gute Leser-Blatt-Bindung, sondern ist auch eine unverzichtbare Informationsquelle.
Aufgrund ihrer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellung sind die Leser des Bayerischen Ärzteblattes Meinungsführer und somit Top-Multiplikatoren für werbliche Botschaften. Das durchschnittliche HHNE lag laut Umfrage bei 4.730 Euro. Die BLÄK ist – zusammen mit den 63 ärztlichen Kreisverbänden (ÄKV) und den acht ärztlichen Bezirksverbänden (ÄBV) – die gesetzliche Berufsvertretung aller bayerischen Ärzte. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Ihre Organe sind die Vollversammlung und der Vorstand. Die Vollversammlung der 180 Delegierten der ÄKV und der medizinischen Fakultäten der Landesuniversitäten tritt mindestens einmal jährlich zum Bayerischen Ärztetag zusammen. Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem ersten und zweiten Vizepräsidenten, die vom Bayerischen Ärztetag gewählt werden, den ersten Vorsitzenden der ÄBV sowie sechs aus der Mitte der Delegierten zum Bayerischen Ärztetag gewählten Mitgliedern.
Aufgaben der ärztlichen Berufsvertretung:
- Wahrnehmung der beruflichen Belange der Ärzte im Rahmen der Gesetze.
- Überwachung der Erfüllung der ärztlichen Berufspflichten.
- Förderung der ärztlichen Fortbildung.
- Schaffung sozialer Einrichtungen für Ärzte und deren Angehörige.
- Mitwirkung in der öffentlichen Gesundheitspflege.
Druckauflage: 70.488 Exemplare (IVW IV/2010)

